Cognora -> Barone


Die vierte Etappe ist im Moment eigentlich gesperrt wegen eines aktuellen Felssturzes. Der Hüttenwirt der Campo Tencia war (auf den Weg zu seiner Hütte) auch hier und meinte, es würde schon gehen.


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Tatsächlich scheint das auf der Strecke nichts Ungewöhnliches zu sein. Ich kam im weiteren Verlauf noch zu einem zweiten, der etwas unangenehm über abschüssige, Schutt bedeckte Bänder zu traversieren war.


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Außer ein paar interessanten Pflänzchen, nämlich dem Insubrischen Enzian (G. insubrica, dunkel violett) und dem m.W. für diese Ecke des Tessins noch gar nicht beschriebenen Blassgelben Eisenhut (Aconitum anthora) sowie ein paar weiteren, ging der Weg recht ereignisarm zur Capanna Barone. 


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Neben ein paar Tagesgästen war auch die Tochter des hiesigen Almbauern da, die zum Glück gut deutsch spricht, so dass ich sie ein bißchen über die Umstände ausfragen konnte. Bemerkenswert ist etwa, dass hier noch von Hand gemolken wird, der Käse aber per Helikopter ausgeflogen wird.


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Am frühen Abend bin dann noch hoch zum nahen Lago. Und hab meine erste Gemse hier gesehen. Ich stocksteif, kam sie bis auf 20m heran.
Überhaupt hat sich der Abstecher gelohnt.


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