St. Goar — Hotel “An der Fähre”

Das gelbe Haus direkt oberhalb der Rheinpromenade ist irgendwie ein Kleinod.. Kaum dass man eintritt bemerkt man, dass dies nicht nur ein Hotel ist sondern dass hier jemand lebt.

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Jemand die (nämlich Frau Spitzmüller) liest (viele dicke Bücher), die reist (Indien insbesondere, würde ich meinen: Buddha- und andere Figuren), die Rad fährt (steht schon mal dazwischen) und die viele schöne alte Möbel besitzt (worin, -rauf oder -neben sich alles andere findet.

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Hört sich wild an, fügt sich aber zu einer heiteren und zwanglosen Gemütlichkeit, die die alsbald erscheinende Wirtin verkörpert. Wem die Preise allzu niedrig erscheinen, wird kurzerhand nach oben geschickt, sich selber ein Bild zu machen.

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Mein Zimmer wirkt dagegen wie aus einem früheren Jahrhundert (dem 20.?) und kann da nicht ganz mithalten:

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Dafür ist das neue Bad immerhin direkt nebenan und ein Matisse hängt auch bei mir an der Wand …

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Und hallo!? Wir sind hier schließlich nicht im Ritz sondern dort, wo mit Natürlichkeit und Professionalität mancher kleine Wünsch unkompliziert erfüllt wird — und wenn dann mal die Fahrräder mangels Garage neben dem Antiquar stehen, dann stößt sich auch niemand daran.

Ach ja: das ganze ab 15 Euro pro Nacht incl. (!) Frühstück. Klang das jetzt wie Werbung? Soll es auch sein — manches muß man einfach unterstützen.

In der Woche ist meist etwas frei, für Wochenenden sollte man nachfragen:
Hotel “An der Fähre”
Burgunde Spitzmüller
Heerstr. 47 * St. Goar
Tel. 06741/980577

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