Wieder zu haus
Die Zugfahrt zurück bekam dann noch eine kleine Low-budget Pointe: als ich gerade dabei war, mir am Automaten meine Fahrkarte zusammenzuklicken, wurde ich gefragt, ob ich nicht Mitreisender auf einem Schönes-Wochenende-Ticket sein will. Er müsse bis Köln, das würde doch passen und mich die Hälfte des sonst zu bezahlenden Preises kosten. Ich willigte ein, worauf mich der kleine Mann zu warten bat direkt wieder verschwand, die anderen Automaten abzuklappern … schließlich waren wir zu fünft und das Ticket voll ausgereizt. 3 min reichten gerade noch den schon wartenden Zug zu erreichen. Unser “Schlepper” kassierte mich und meine Mitreisenden ab und widmete sich seiner Zeitungslektüre.
Das nenn’ ich clever.
Zu hause wollte mein Sohn die wildesten Geschichten hören, vor allem die Geräusche der wilden Tiere bei Nacht — ich gab mein bestes ;-). Nachdem er meine komische Blase gesehen hatte, meinte er ich dürfe damit aber nicht mit in sein Bett (beim ins Bett bringen lege ich mich immer kurz dazu und erzähle noch eine kleine Geschichte); schließlich bekam ich sein ok als ich mir eine Socke übergezogen hatte …
Mai 20th, 2006 at 22:19
Hallo ej,
na, das wurde heute bestimmt eine besonders spannende Bettgeschichte, und eine sehnlich erwartete dazu.
Ich habe selbst gespannt mitgelesen, sowohl die heiteren als auch die nachdenklichen Passagen.
Neben der Wanderung als solche beeindruckt mich die Leistung dies alles so perfekt in ein Handy zu tippen und hier zu präsentieren.
Viele Grüße,
Franz