Biogrillen
Pfingsten bei schönem Wetter grillt man. Zum Beispiel in Osnabrück mit Jo & Co. Nicht einfach so, natürlich — nein, bio muss es schon sein.
Nichts gegen Bio-Würstchen, meist sind die ja sehr lecker, schrumpeln weniger zusammen und ein besseres Gewissen wird direkt mitgekauft …
Keinen Spaß verstehe ich aber dann, wenn diese blassen an Münchner Weißwürstel erinnernden Darmschläuche auch noch ganz bio und PAK-vermindernd wie in der “Bio”-Sauna leicht gedünstet werden sollen — das ist doch kein Grillen!
Nachdem die Standpunkte der zwei, sich stets auch mit großer Souveränität in die Haushaltsführung einmischenden, Protagonisten klar gemacht waren, wurde das duale Systemgrillen eingeführt: 2 Würstel auf das Blech zum Dünsten, 3 zum richtigen Grillen auf den Rost (die Gattinnen waren natürlich jeweils solidarisch).
Nach dem ersten Osnabrücker Lachbier (Pinkus Spezial, eher aus Münster) gab es dann aber doch noch eine Wiederverbrüderung durch a) duales Grillen im Wechselverfahren und b) Austausch von Wurstenden …
Lecker! Aber trotzdem: Rost rulez! ;-)
Juni 5th, 2006 at 22:10
Als einer der Hauptbeteiligten möchte ich dann doch noch anmerken, dass alle (!!) Würstchen nach dem Grillen gut durch, recht dunkel und sehr lecker (!!) waren.