EJ backt
Diese Vorweihnachtszeit geht wahrscheinlich als Rekordjahr in meine Biografie ein: bisher habe ich viermal Plätzchen bzw. Gebäck produziert. Jo hatte es ja schon gemerkt, dass da was im Busch bzw. im Ofenrohr ist …
Davon gingen ein paar Stück nach Osnabrück. Und da Jo und seine Liebe uns wieder über Weihnachten werden ertragen müssen, habe ich gestern und heute nachgelegt:
Frikandellen im Zuckermantel? Oder gesalzener Fensterkitt? ;-)
Nein, nein, salzige Plätzchen. Wirklich. Und wirklich sehr lecker. Naja, nicht als Wurst, aber so:
Nennt sich Heidesand und ist schon die zweite Charge dieses Jahr — die erste wurde ruck-zuck weggeknuspert. So’ne Art leicht salziger Streusel in Plätzchenform.
So, und da ich ja auch was selber knuspern will (etwas was mir mein Weib nicht wegschleckert da sie so manche Zutat davon nicht mag … aber abwarten …), habe ich noch ein Panforte gebacken. Kommt aus Italien, genauer gesagt ist’s ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus Siena:
Der Panforte ist von gestern und muß noch ein bißchen durchziehen, sind schließlich etliche Gewürze, kandierte Früchte und Nüsse drin, die sich erstmal lieb haben sollen. Wenn sie sich dann in ein paar Tagen so richtig lieb haben, kommt das böse Brotmesser und schneidet alles kurz und klein … da bin ich schon seeehr gespannt drauf.
Ist natürlich ein Geheimrezept, wie bei den traditionsreichen Bäckern aus Siena auch … naja, ok, man kann das in einer Beilage eines großen Frauenmagazins nachlesen. Kann übrigens auch von Männern gelesen werden, tut nicht weh.
Oh weia, langsam sollte ich mal wieder klettern gehen. Sonst krieg ich noch ‘ne Teigrolle um den Nabel … :-)




Dezember 14th, 2008 at 17:47
Salziger Heidesand…? Da bin ich ja mal gespannt….!!
Gut, dass ihr mit dem Auto kommt, da habt ihr ja `ne Menge Platz drin… ;-))
Viele Grüße,
Jo