Archive for the 'Kleine Spitzen' Category

Be One

Samstag, Februar 21st, 2009

Mal wieder hat es uns in einen der hinterletzten Winkel der Republik verschlagen. Hier ist von allem wenig. Nämlich eins. Eine Straße führt an einem Misthaufen und einer Kapelle vorbei.

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Und über die fährt ein Auto pro Stunde. Ungefähr jedenfalls. Außerdem gibt es hier noch ein Schild.

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Und einen Baum.

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Tja, nomen est omen: B-one-rath heißt das Kaff. Was soll man da erwarten? Nach so viel B-one hat es uns als Kölner dann ganz schnell in die eine Stadt hier (Trier, die mit dem einen schwarzen Tor) verschlagen.

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Der eine Sohn hat dort ein Buch bekommen und die eine Frau war mit einem Laden zufrieden — sie kam allerdings nicht nur mit einem Einkauf wieder raus, war eher ein Dreikauf. Zurück in B-one-rath gab’s noch ein Essen, ein Spiel und jetzt sitze ich hier bestimmt schon eine Stunde für diesen einen Blogbeitrag an einem Handy. AllEin. Be one eben …

Es knirscht …

Mittwoch, Februar 11th, 2009

… und stinkt im Vatikan,
in Kölle läßt man einen fahr’n.

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(moblog-Test)

Freies Wochenende …

Samstag, Februar 7th, 2009

- “Was ist eigentlich dieses Wochenende angesagt?”  (Meine Frau ist mein Terminplaner)
- “Nix.”

Herrlich! Endlich mal ein Wochenende ohne Termine, Aufgaben, Besuche und Feiern. Kein enges Zeitkorsett, kein hin und her Hetzen. Einfach ein wenig die freien Tage genießen und spontan entscheiden ob und was man Nettes macht.

Soweit die Theorie.

- “Was sollen wir denn Schönes machen? Gibt’s schon Ideen oder Vorschläge?” frage ich in die Runde.
- “Wir können M.s Bett zum Hochbett umbauen. Dann haben wir Platz für seinen neuen Schreibtisch.”
- “Och nö …”
- “Och doch. Und wo wir dann schon rumräumen, können wir auch direkt das Zimmer neu streichen.”

Aaargh. Aus lauter Verzweiflung schneide ich nicht mein Brötchen sondern meinen Finger. Schön tiefer Schnitt. Blutet fein. Da ist jetzt Krankenhaus angesagt, nicht renovieren.

Hübscher Verband

Aufgrund meines formidablen Heilfleischs werden mir allerdings Nadel und Faden verwehrt. Der Halbgott in weiß erklärt, dass das schon so schön zusammenwachse und lässt mir nur einen Klebeverband plus Mull auflegen.

Wie zum Ausgleich fordern mich dann die ebenfalls herbeigeschwebten Halbgöttinnen auf, vor ihnen die Hosen runter zu lassen, dem ich natürlich sofort nachkomme. Aber ihre Absichten sind eindeutig und richten sich nur auf meinen Gluteus maximus, den sie mit Tetanol aufpumpen.

Wieder zuhause wird mir erstmal vorgeworfen, wie lange ich mich nun schon unproduktiv rumgetrieben habe und dass wir nun mal langsam in die Hufe kommen müssen … der Finger ist ja schließlich noch dran …

Ich messe also ein bißchen lustlos rum und nach der kleinen Alibi-Runde durch den Zoo stehen wir im Baumarkt, um mein Rest-Wochenende so richtig zu vermiesen. Die Frau kauft natürlich auch noch Farbe.

Aber ich hab noch ein Trumpf Messer in der Hinterhand. Mal sehen was mir für morgen früh einfällt …es reicht jedenfalls nicht, dass ich mich reif für die Notaufnahme schneide …

Hatte ich schon erwähnt, dass ich freie Wochenenden hasse?

Wahre Helden

Donnerstag, Oktober 16th, 2008

Für alle, die bisher das wahre Heldentum beim Bergsteigen noch nicht erkennen konnten, wird es hier eindrucksvoll demonstriert ;-)

Ich muss auch mal wieder die Eisgeräte auspacken … dann habe ich auch 3 Etagen vom Keller bis hier oben zurück!

Gottes Pixel ?

Samstag, August 25th, 2007

Hübsch bunt ist es ja, das neue Kirchenfenster im rechten Querschiff des Kölner Doms. Gerade frisch eingeweiht und noch leicht umwölkt von letzten Weihrauchschwaden (ein Dank an die katholische Kirche, ich hatte sowieso grade Schmacht) konnte ich also jene Neugestaltung in Augenschein nehmen, deren Erschaffung Gerhard Richter für würdig erkoren wurde.

Nun, auf mich wirken diese Farbpixel wie Computerkunst der 80er Jahre. Und irgendwie zu profan, nicht recht passend. Nicht dass ich gläubig wäre, aber die meisten Kirchen nötigen mir doch ein Gefühl von Respekt ab … Na ja, ich bin ja nicht der Kunstexperte, aber die Chagall-Fenster in der Kathedrale von Metz fand ich deutlich beeindruckender.