Archive for the 'Leben' Category

EJ backt

Samstag, Dezember 13th, 2008

Diese Vorweihnachtszeit geht wahrscheinlich als Rekordjahr in meine Biografie ein: bisher habe ich viermal Plätzchen bzw. Gebäck produziert. Jo hatte es ja schon gemerkt, dass da was im Busch bzw. im Ofenrohr ist …

DSCF5527_FPS_Walnussplätzchen_crop_k12s

Davon gingen ein paar Stück nach Osnabrück. Und da Jo und seine Liebe uns wieder über Weihnachten werden ertragen müssen, habe ich gestern und heute nachgelegt:

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Frikandellen im Zuckermantel? Oder gesalzener Fensterkitt? ;-)

Nein, nein, salzige Plätzchen. Wirklich. Und wirklich sehr lecker. Naja, nicht als Wurst, aber so:

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Nennt sich Heidesand und ist schon die zweite Charge dieses Jahr — die erste wurde ruck-zuck weggeknuspert. So’ne Art leicht salziger Streusel in Plätzchenform.

So, und da ich ja auch was selber knuspern will (etwas was mir mein Weib nicht wegschleckert da sie so manche Zutat davon nicht mag … aber abwarten …), habe ich noch ein Panforte gebacken. Kommt aus Italien, genauer gesagt ist’s ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus Siena:

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Der Panforte ist von gestern und muß noch ein bißchen durchziehen, sind schließlich etliche Gewürze, kandierte Früchte und Nüsse drin, die sich erstmal lieb haben sollen. Wenn sie sich dann in ein paar Tagen so richtig lieb haben, kommt das böse Brotmesser und schneidet alles kurz und klein … da bin ich schon seeehr gespannt drauf.

Ist natürlich ein Geheimrezept, wie bei den traditionsreichen Bäckern aus Siena auch … naja, ok, man kann das in einer Beilage eines großen Frauenmagazins nachlesen. Kann übrigens auch von Männern gelesen werden, tut nicht weh.

Oh weia, langsam sollte ich mal wieder klettern gehen. Sonst krieg ich noch ‘ne Teigrolle um den Nabel …  :-)

Nikon Solutions Expo

Sonntag, Dezember 2nd, 2007

Am Freitag kurz und Samstag etwas länger war ich hier in Köln auf der Nikon Solutions Expo. Eine Art Nikon-Hausmesse für die gesamte Foto-Produktion von der Blitzanlage über Softwarelösungen bis zum Drucker, garniert mit vielen Vorträgen und Shooting-Möglichkeiten.

Als Amateur konnte man hier natürlich an vielen Ecken leuchtende Augen bekommen, besonders interessierte mich aber, wie Nikons neues Flagschiff, die D3, mit meinen alten Schätzchen zurechtkommt. Ich möchte einfach gerne wissen, auf was ich mich in ein paar Jahren einstellen muß — Vollformat wird es sicher irgendwann wieder sein …

Das Nikkor AF 24/2,8 ist ja nicht unbedingt als Überflieger bekannt, ich schätze es aber als verlässliches, irgendwie charaktervolles Glas. An der D80 bringt es nicht unbedingt die Top-Auflösung, an der D3 war es aber — abgesehen von den extremen Ecken und Offenblende recht überzeugend. Ganz offensichtlich macht sich hier die geringere Pixeldichte der D3 positiv bemerkbar. M.M. war der Unterschied zu Nikons neuem Profizoom, dem AF-S 24-70/2,8, nicht allzu groß (soweit man das unter den Bedingungen vergleichen konnte).

AF 24/2,8 F/3,5 an Nikon D3
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Das Nikkor AF-D 35-70/2,8 war auch dabei und konnte an der D3 ebenfalls überzeugen.

Ein eher spaßiger Test war das DX-Objektiv (also für APS-C-Kameras) Tamron 17-50/2,8 SP XR Di II an der D3:
DSC_0025_D3_mit_Tamron_17-50_17mm_ks

Nach diesen eher trockenen Übungen, habe ich mich den schönen Dingen gewidmet — genauer gesagt: den schönen Frauen :-))

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Am Laufsteg wurde dann wieder volle Konzentration gefordert:

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Hier hätte ich mir mehr Kreuzsensoren an der D80 gewünscht, die Ausbeute wirklich scharfer Bilder war mit dem 85/1,8 bei F/2,5 nicht überzeugend (D80 + SB-800 bei um 1/400 s). Wollte man das professionell machen, müßte definitiv eine andere Kamera her. Jedenfalls eine interessante Erfahrung. Wenn ich nächste Woche beim Grusical Albert fotografiere, hoffe ich, etwas weniger Streß und Gedränge zu haben …

Die z.T. interessanten Vorträge habe ich leider immer verpasst. Aber auch so fand ich die Veranstaltung recht gelungen. Das nächste Mal werde ich mir allerdings freitags mehr Zeit nehmen — am Samstag war es doch unangenehm voll …

Weitere Bilder von der Nikon Solutions Expo im Photostream.

Container im Rhein

Donnerstag, März 29th, 2007

Naja, ist ja jetzt nix Neues mehr. Mittlerweile stauen sich über 400 Schiffe um Köln, weil ein depperter Container-Schiff-Kapitän in einer Kurve wenden wollte. Dabei sind mindestens 32 Container über Bord gegangen und trieben dann zunächst wie überdimensionale Legosteine den Rhein abwärts. Bis sie untergingen oder dem Rheinufer zugespült wurden und ihm so einen unromantischen neuen Reiz verliehen.

Diesem Reiz konnte ich wie viele andere nicht entgehen und hab ein bißchen Katastrophen-Tourismus betrieben. Wobei man sagen muß, dass aus meiner Sicht an keiner Stelle die Bergungsarbeiten behindert wurden.
U.a. auf den abgebildeten orangen Container konzentrierten sich am Dienstag (27.3.2007) die Bergungsmaßnahmen. Dieser war einer der drei Gefahrgut-Containern, er wurde am Mittwoch morgen wohl ganz unspektakulär und ohne Emissionen leergeräumt. Aus dem dritten ist m.W. Gerbsäure in den Rhein gelaufen.

Wer auf dem Laufenden bleiben will findet z.B. beim Kölner Stadt-Anzeiger oder auf WDR aktuelle Informationen. Und mein komplettes Photo-Set auf Flickr.

Ein Abend voller Samstage

Freitag, Januar 5th, 2007

Mein Filius und ich haben heute in (Kinder-) Kultur gemacht. Das Schauspielhaus Köln zeigte heute leider zum letzten Mal “Eine Woche voller Samstage” in enger Anlehnung an die literarische Vorlage von Paul Maar.

Frau Rotkohl wurde auf den Schrank gewünscht
Frau Rotkohl wünscht man sich schon mal auf den Schrank

Wer Kinder hat und das Sams nicht kennt, sollte es dringend kennenlernen. Ab 5 Jahren ist es zum beiderseitgen Spaß für’s Vorlesen bestens geeignet.

wer unbedingt wissen will, was das Sams in den dicken Backen hat ...
Wer unbedingt wissen will, was das Sams in den dicken Backen hat …

Auch hier konzentriert sich der Spaß stärker auf kinderverständlichen Humor — ich mußte M. doch ein paar Mal ermahnen nicht zu laut zu lachen — wobei auch Erwachsene herzhaft mitlachen können.

Abschied vom Sams
Am Samstag muß das Sams wieder geh’n — selbst wenn man es mittlerweile gerne behalten würde …

Falls das Stück nochmals aufgenommen wird: hingehen! Und etwas mehr Zeit einplanen als angegeben: wir waren erst um 20:30 wieder draußen (angegeben 18:00–19:40 Uhr) und M. ist noch tapfer nach Haus’ geradelt. Und ward dann nicht mehr gesehen. Gut so.

Schwippschwagers Weihnacht

Mittwoch, Dezember 27th, 2006

Spätestens nachdem wir an Jos Blog erfolgreich rumgefummelt hatten, kam der Gedanke auf, dass wir uns mal kreuzweise gegenseitige Gastbeiträge schreiben. Da uns insbesondere die u.g. Bautätigkeiten davon abhielten, stelle ich jetzt doch hier meine Sicht der Dinge dar.

Zunächst hat es sich Jo nicht nehmen lassen, stimmungsvolle Objekte zur weihnachtsmotivischen Infiltration auch des letzten weihnachtsstimmungsresistenten Winkels des Internets bzw. der Blubbo Bloggosphäre aufzunehmen (hier, hier, hier, hier … ich hör’ ja schon auf … ;-)

Jos Heiligabend

Nachdem das Christkind mit seinen leuchtenden Flügelspitzen da war, ging’s ans Auspacken. Für die mitlesenden Kinderlein mein bestes Foto davon:

Christkind?

Mein Schwippschwager Jo bekam erst einen tollen chinesischen Kalender, den ich bei unserem (sonst geschmackvollen) China-Imbiss angedreht bekommen habe …

Suuuuuper Geschenk Nr. 1

Selbst als er die “Stadion-Hits” auspackte (Werbe-Tombola-Gewinn), bewahrte ihn seine professionelle pädagogische Haltung davor die Fassung zu verlieren — vielleicht ahnte er etwas als ich hinter der Kamera die meine verlor und mich Lachkrämpfe zu schütteln begannen. Aber sein gefährliches Messer hielt er doch schon bereit …

Suuuuuper Geschenk Nr. 2

Daher durfte er dann noch etwas mit ungespielter Begeisterung auspacken — selbst Kölner sind ja schließlich keine Unmenschen (abgesehen von den Fraßschäden). Außerdem muß man Schwippschwager einfach mal vergackeiern: das suggeriert doch schon der Begriff.

Anschließend setzten dann rege Bautätigkeiten auf dem Teppichboden ein, die Groß und Klein über die Festtage (und sicher weit darüber hinaus) verbanden.

Schau mal, so eins

Ach so: Spülen, Kochen, Putzen und Aufräumen waren natürlich auch Jos Aufgaben — aber das muss man ja nicht extra erwähnen, oder?