Archive for the 'Reise' Category

Klettern, klettern, Künstlermarkt

Sonntag, Juli 9th, 2006

Um Le-Bourget-du-Lac, Savoien.

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Am Dent du Chat (Katzenzahn) war ich allein. Abseits der ausgetretenen Wege über den Südgrat, der allerdings von ferne klettermäßig interessanter aussah als die paar müden Zähnchen dann tatsächlich waren.

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Mit P. in “Les Dalles” (Die Platten), 4 Seillängen 5c/6a/6a+/5c im Gebiet Brison. Die Route bietet aber auch Risse und kleine Dächer — absolut empfehlenswert, insbesondere die 2. SL sollte man sich nicht entgehen lassen.

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Kleine Szene vom Künstlermarkt in Le-Bourget-du-Lac

Für 30 EUR haben wir ein hübsches Aquarell erstanden …

Klettern, baden, Zelt abspannen

Mittwoch, Juli 5th, 2006

Le-Bourget-du-Lac, Savoien.

Brison am Lac du Bourget bietet für uns Softmover erstmal genug Betätigungsmöglichkeiten bis 7a bei bis zu 100m Höhe. Unter http://www.mdumonal.free.fr finden sich einige Topos für die Gegend, unter anderem für das Top-Gebiet Chambotte.

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P. in der Route “Bombadilum” 6a

Am Campingplatz “L’Ile aux Cygnes” (Le-Bourget-du-Lac. 2 Pers., Platz o. Strom ca. 15 EUR) läßt sich bequem vor- oder nachher am eigenen Strand eine Runde schwimmen (ich bevorzuge beides).

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B. mit einer leichten präaquatischen Gesichtsdeformation
(danke für die Kopf/Halsgymnastik)

Zelt nachspannen kam heute kurz danach, etwas hektisch, jedoch rechtzeitig zum großen Wetterspektakel.

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Sieht heute nicht ganz so schön aus …

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Chambery, die savoyische Kapitale

So, jetzt kein Bock mehr, B. fragt schon wieviele Klingeltöne das Dingens hier hat …
Und ein Glas vom guten nehmen wir jetzt auch — Santé!

Escalade à Fontainebleau

Freitag, Mai 26th, 2006

… ist der Arbeitstitel für dieses Weekend, wie auch der Franzmann hier sagt und der des gezeigten Boulderführers. to boulder = klettern in Absprunghöhe — manchmal auch höher, dann aber lieber ohne Absprung …

Ich fand, 3 Tage Arbeit sind erstmal genug — Zeit für einen Kurz-Urlaub. Hier pisst es zwar grad aber bestimmt weniger als in good (?) old Germany. Naja, manche kleinen Probleme muss man eben aussitzen, wie der Wirsing schon sagte.

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Aber egal, die Grilladen sind fertig, der Bölkstoff reicht spielend und das Kind hat sich schon den hiesigen Gepflogenheiten angepasst, was heißt, dass er sich der Enge seiner Schlafkabine nicht ganz ohne Widerstand der anderen Weltbesten (Insider) schon wieder entledigt hat, um sich dem tobenden Nachwuchsmob anzuschließen …

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Wie üblich regiert das Chaos und die babylonische Sprachverwirrung — somit ist alles im grünen Bereich.

Cheerio!

Wieder zu haus

Samstag, Mai 20th, 2006

Die Zugfahrt zurück bekam dann noch eine kleine Low-budget Pointe: als ich gerade dabei war, mir am Automaten meine Fahrkarte zusammenzuklicken, wurde ich gefragt, ob ich nicht Mitreisender auf einem Schönes-Wochenende-Ticket sein will. Er müsse bis Köln, das würde doch passen und mich die Hälfte des sonst zu bezahlenden Preises kosten. Ich willigte ein, worauf mich der kleine Mann zu warten bat direkt wieder verschwand, die anderen Automaten abzuklappern … schließlich waren wir zu fünft und das Ticket voll ausgereizt. 3 min reichten gerade noch den schon wartenden Zug zu erreichen. Unser “Schlepper” kassierte mich und meine Mitreisenden ab und  widmete sich seiner Zeitungslektüre.

Das nenn’ ich clever.

Zu hause wollte mein Sohn die wildesten Geschichten hören, vor allem die Geräusche der wilden Tiere bei Nacht — ich gab mein bestes ;-). Nachdem er meine komische Blase gesehen hatte, meinte er ich dürfe damit aber nicht mit in sein Bett (beim ins Bett bringen lege ich mich immer kurz dazu und erzähle noch eine kleine Geschichte); schließlich bekam ich sein ok als ich mir eine Socke übergezogen hatte …

Fortsetzung 6. Etappe

Samstag, Mai 20th, 2006

Erst unten lesen, Text wurde abgeschnitten

[…] das erst 4 Jahre vorher vom geliebten Großvater gestiftete Fahrrad landete auf dem Schrott und das Abitur wurde trotzdem fast sehr gut bestanden.

Nun, 23 Jahre später, bin ich zum ersten Mal wieder in Koblenz und die Stadt ist mir kein Deut sympathischer — sie bemüht sich aber auch nicht für so einen dahergelaufenen wie mich: es regnet.

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Ausnehmen möchte ich da nur das Café, in dem ich grad sitze und zur Verwunderung der Bedienung schon seit einer Stunde die Tasten meines Handys drücke, denn es gibt eine leckere Latte und direkt neben der bequemsten Ecke des roten Ledersofas eine Steckdose extra für leere Wanderer-Handys …