August 10th, 2009
Mit der Gondel auf 1300m und durch noch tropfnassen Fichtenwald aufwärts wurden auch die Poren zu munteren Quellen. Nach 1,5 h führt der Weg zur topmodernen Capanna , in die ich aber nur einen bewundernden Blick werfe.
Das Wetter ist besser als vorhergesagt, mein Blick zum Himmel bestätigt, dass nichts dramatisches auf mich zukommt. Also weiter.
Abwechslungsreich geht es über Platten, kleine Pfade, Schuttculoirs, Schneefelder und Felsen in 3 h zur Capanna Borgna, von der es morgen auf die erste und anspruchsvollste Etappe der Via Alta della Versasca geht.
2 h später kommt hier noch ein deutsches 3er Grüppchen an, die ersten Menschen die mir seit der Seilbahnstation begegnen.
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August 10th, 2009
Die reguläre Busverbindung vom Flughafen Mailand nach Como wird wohl nicht mehr bedient, trotz meiner Recherche noch heute Vormittag. Statt dessen hat wohl ein findiger Kleinunternehmer die Lücke mit einem 9-Sitzer geschlossen und mich direkt vor der schweizer Grenze abgesetzt.
Hier nutze ich die unerwartet gewonnene Zeit für die übliche Sonntag-Abend-Pizza:
Angekommen in Monte Carasso gestaltete sich die Schlafplatzsuche als recht einfach. Meine Wahl fiel auf eine fast uneinsehbare Ecke eines Garagenrohbaus.
Gute Nacht!
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August 8th, 2009
Morgen geht’s für eine Woche ins Tessin auf die Via Alta della Verzasca (und vielleicht noch darüber hinaus). Da gibt’s Hütten (unbewartet), aber ich will mir die Freiheit nehmen auch mal unter freiem Himmel zu pennen.
Also muss das alles mit:

Was noch fehlt ist die Regenjacke und die Sonnenbrille. Dafür sind Käse und Brot mittlerweile etwas dezimiert — hmm, lecker … also nicht mehr ganz die 14,7 kg die ich ausgewogen habe.
Trotzdem: Zu viel! Hilfe! Aber es ist im Grunde nichts verzichtbar. Eigentlich hatte ich max. 13 kg angepeilt und dass eben alles reinpasst. Klappt beides nicht.
Außer man will hungern oder frieren. Will ich beides nicht. Dann muss wohl die Matte und zur Not eine Wasserflasche außen dran. Die einzige mögliche Lösung bestände darin, Matte und Schlafsack zu haus zu lassen — nur kann ich dann nicht mehr draußen pennen (ist auch nach der Anreise und vor dem ersten Aufstieg am Montag geplant) und könnte Pech haben, wenn mal eine (der kleinen) Hütten voll ist. Oder wenn da zu viel geschnarcht oder gepfu*** wird.
Tja, dann muss ich eben schnell alles aufessen und leertrinken, dann ist das Gewicht halbiert. ;-)
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Ab morgen oder übermorgen mehr über den Zustand des Gepäcks, meiner Füße, der Via Alta im allgemeinen und meinen Gemütszustand im besonderen. Das heisst, wenn ich alles in und an den Rucksack bekomme …
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März 18th, 2009
Meine Amtsgeschäfte ruhen zur Zeit.
Ich habe die Windpocken.
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Februar 21st, 2009
Mal wieder hat es uns in einen der hinterletzten Winkel der Republik verschlagen. Hier ist von allem wenig. Nämlich eins. Eine Straße führt an einem Misthaufen und einer Kapelle vorbei.
Und über die fährt ein Auto pro Stunde. Ungefähr jedenfalls. Außerdem gibt es hier noch ein Schild.
Und einen Baum.
Tja, nomen est omen: B-one-rath heißt das Kaff. Was soll man da erwarten? Nach so viel B-one hat es uns als Kölner dann ganz schnell in die eine Stadt hier (Trier, die mit dem einen schwarzen Tor) verschlagen.
Der eine Sohn hat dort ein Buch bekommen und die eine Frau war mit einem Laden zufrieden — sie kam allerdings nicht nur mit einem Einkauf wieder raus, war eher ein Dreikauf. Zurück in B-one-rath gab’s noch ein Essen, ein Spiel und jetzt sitze ich hier bestimmt schon eine Stunde für diesen einen Blogbeitrag an einem Handy. AllEin. Be one eben …
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